<strong>10 Dinge</strong> die man tun sollte, wenn man <em>von zu Hause aus</em> arbeitet

<strong>10 Dinge</strong> die man tun sollte, wenn man <em>von zu Hause aus</em> arbeitet

Grundsätzlich ist es für mich als Vollzeit Bloggerin und Youtuberin der größte Luxus von zu Hause aus arbeiten zu dürfen. Produktiv bin ich meistens Nachts und ein zeitlich geregelter Arbeitsalltag ist gar nichts für mich. Mittlerweile arbeite ich seit ca. drei Jahren von zu Hause aus und manage neben meinem Blog und Youtubekanal auf meine neue Agentur Blogger Beratung, die ich , Anfang des Jahres, gemeinsam mit Claudia gegründet habe. Meetings finden bei uns übers Telefon, Whats App oder Skype statt und diese sind meistens gegen 22 Uhr, wobei es des öfteren vorkommt, dass uns die Besten Ideen erst gegen 3 Uhr Nachts kommen. Allerdings habe ich wirklich lange gebraucht, mich daran zu gewöhnen, selbst meinen Tag gestalten zu dürfen. Wir kennen es seit der Schulzeit, dass stets andere für uns den Tag planen und wir uns an Zeiten und Wochentagen zu orientieren haben. Ich habe euch deshalb heute meine Tipps, für das Arbeiten von zu Hause zusammengefasst und hoffe sie helfen dem ein oder anderen ebenfalls!

1. Aufstehen

Das tolle am Arbeiten von zu Hause aus ist natürlich, dass man das Haus nicht um eine bestimmte Uhrzeit verlassen muss (abgesehen man hat an dem Tag Termine außerhalb) und eigentlich gemütlich ausschlafe kann. Ich selbst bin alles andere als ein Frühaufsteher und habe die erste Zeit, in der ich in meinem Home Office gearbeitet habe, regelmäßig bis um 11 – 12 Uhr ausgeschlafen. Meinen sozialen Kontakten hat dies aber alles andere als gut getan. Mein Tages Rhythmus sah folglich aus: 11 Uhr aufstehen, 12 Uhr anfangen zu arbeiten und 3-4 Uhr Nachts Feierabend machen. Ich habe nur selten etwas vom Tag gehabt und hatte erst recht keine Zeit mich mit Freunden zu treffen oder im Sommer das gute Wetter zu genießen. Ich bin natürlich immer noch kein Morgenmensch (werde ich in diesem Leben wahrscheinlich auch nicht mehr), habe mir aber angewöhnt ohne meinen Wecker immer zwischen 8 und 9 Uhr aufzustehen. Vorher würde ich meinen Wecker sowieso nicht hören.

2. Anziehen

Natürlich gibt es Tage, an denen komme selbst ich nur schwer aus dem gemütlichen Pyjama raus. Seien wir mal ehrlich – sonderlich glamourös ist das Leben einer Bloggerin sowieso nicht. Allerdings ist es für mich unglaublich wichtig mich vor Arbeitsbeginn „Anzuziehen“. Meiner Produktivität hilft das unglaublich und ich habe das Gefühl, besser arbeiten zu können wenn ich mir lediglich eine frische Leggings statt der Schlafanzug Hose anziehe. Schminken tue ich mich ehrlich gesagt nur wenn ich „muss“ und gemütliche Klamotten sind absolut wichtig um mich beim Arbeiten am Schreibtisch wohl zu fühlen und nicht beengt von Jeans oder Bluse.

3. Fester Arbeitsplatz

Mit das wichtigste ist für mich ein fester Arbeitsplatz. Mein Schreibtisch, meine wichtigen Unterlagen, Technischer Kram usw. Arbeiten von der Couch oder dem Bett aus geht für mich gar nicht. Um Produktiv und motiviert arbeiten zu können muss ich mich entsprechend einrichtigen können und alles wichtige greifbar haben. Gerade in den letzten Monaten, als ich viel auf Reisen war und immer von Unterwegs aus arbeiten musste, habe ich meinen Schreibtisch unglaublich vermisst und noch mehr zu schätzen gewusst als vorher. Außerdem muss mein Arbeitsplatz immer perfekt organisiert und aufgeräumt sein. Sobald ich Feierabend mache wird dieser wieder ordentlich verlassen, damit ich am nächsten Morgen nicht vor einem Chaos stehe und total unmotiviert bin mit dem arbeiten anzufangen.

4. Feierabend machen

Dies ist wohl mit der wichtigste Punkt überhaupt. Wie ich im obersten Punkt bereits erwähnt habe, arbeite ich oft bis in die Nacht und mache erst Feierabend wenn meine Augen bereits von alleine zu fallen. Das ist alles andere als gesund für den Körper. Man sollte definitiv bewusst Feierabend machen, sobald man alle Aufgaben für den Tag erledigt hat und nicht um 21 Uhr irgendein neues Projekt beginnen. Ich kann hier nur zu gut aus Erfahrung sprechen, wenn ich sage, dass dies meistens sowieso schief geht.

5. To Do Listen 

Um eben bewusst Feierabend machen zu können, lege ich mir immer morgens vor Arbeitsbeginn eine To Do Liste für den Tag an. Hier schreibe ich alles auf, was ich an diesem Tag erledigen muss. Sobald diese dann alle brav abgehackt sind, wird der Laptop zugemacht und das Handy nur noch für private Anrufe genutzt. Ohne meine To Do Listen wäre ich total aufgeschmissen. Hierzu kann ich gerne mal einen eigenen Post verfassen, da ich das Arbeiten mit Listen einfach am effektivsten und produktivsten finde. Sie können einen super motivieren und lassen einen nichts wichtiges verschlafen. Denn zu Hause kann euch niemand außer euch selbst an wichtige Abgabetermine oder sonstiges erinnern!

6. Handy weg – Internet aus

In Zeiten von Instagram, Facebook, Snapchat, Youtube und co. lässt man sich gerne nur all zu schnell ablenken. Wenn ich eine Pause mache und einmal an meinem Smartphone hängen geblieben bin, kann es Ewigkeiten dauern, bis ich mich wieder auf meine Arbeit konzentriere. Wenn ich wichtige Texte schreiben , Bilder bearbeite oder Videos schneiden muss, schalte ich gerne mein Wlan aus und stelle mein Handy in den Flugzeug Modus. So können andere und ich selbst mich nicht ablenken und ich kann produktiv arbeiten. Den Tipp mit dem Internet ausschalten habe ich ebenfalls vor einiger Zeit auf einem Business Blog gelesen und finde ihn einfach Gold wert! Probiert es aus, egal ob ihr lernen müsst, von zu Hause aus arbeitet oder mal Freunde bei euch zu Hause sind! Gönnt euch das Internet bewusst :P

7. Essen nicht vergessen

Mir passiert es zu oft, dass ich außer meinem Frühstück total das essen vergesse. Wenn dann irgendwann Abends der Bauch anfängt zu knurren, wird schnell etwas gemacht um gleich wieder weiterarbeiten zu können. Das ist natürlich total ungesund und bringt mich meinem Traumbody auch kein Stück näher. Macht wirklich bewusst Pausen und esst vor allem nicht vor dem Laptop!

8. Lass dich nicht gehen

Wo wir gerade beim Traumbody sind – lasst euch nicht gehen! Bevor ich mich komplett Selbstständig gemacht habe, arbeitete ich in der großen Douglas Filiale in München. Ich bin täglich mehrere Kilometer gelaufen und die drei Etagen mindestens 100x am Tag hoch und runter gelaufen. Auch wenn ich nie der Fitnessstudio Gänger war und es hasse joggen zu gehen, hat mir die Bewegung meines alten Jobs sehr gefehlt. Das ständige zu Hause rumsitzen macht einen irgendwann schlapp und man muss sich als Sportmuffel erst recht dazu zwingen etwas zu machen. Ich habe mir zB angewöhnt öfter das Fahrrad zum einkaufen zu nutzen, Abends immer eine Stunde Yoga zu machen und in meiner Freizeit öfter draußen spazieren zu gehen. Einen Victoria’s Secret Body macht das zwar nicht, aber ich fühle mich wenigstens besser!

9. Arbeit und Freizeit trennen

Wenn ihr nicht alleine zu Hause wohnt, in einer Beziehung seid oder WG, macht euch und den anderen unbedingt eure Arbeitszeiten bewusst! Ich persönlich habe oft die Erfahrung gemacht, dass meine Mitmenschen es überhaupt nicht ernst nehmen, wenn ich zu Hause arbeite. Anfangs hatte ich wirklich große Probleme damit mich nicht ablenken zu lassen. Mir hat es sehr geholfen meinen jeweiligen „Mitbewohnern“ (sei es jetzt Freund oder Familie) klar zu sagen „Ich arbeite jetzt“ und „jetzt habe ich Feierabend“. Wenn ich einmal Produktiv und in meinem Arbeitsflow bin, möchte ich einfach nicht abgelenkt werden, denn wenn ich diese Phase auch nur für eine Tonne Wäsche waschen oder sonst etwas unterbreche, bin ich total raus.

10. Bleibe auf dem neusten Stand

Wenn ihr selbstständig seit und von zu Hause aus arbeitet organisiert keiner für euch irgendwelche Schulungen oder möchte euer Wissen fördern. Lasst euch nicht gehen und informiert euch. Bleibt auf dem neusten Stand was eure Berufsbranche angeht, was die Konkurrenz macht, lernt von mir aus auch eine neue Sprache oder sonst irgendwas. Auch wenn ihr selbstständig arbeitet und euch in eurer Tätigkeit sehr sicher seid, versucht immer noch mehr aus euch und eurem Wissensstand herauszuholen.


Shopping Tipps für’s Home Office


Ich hoffe euch haben meine Tipps gefallen und möglicherweise kann der ein oder andere von euch noch das ein oder andere Ergänzen? Ich freue mich unglaublich über euer Feedback – vielleicht ist ja der ein oder andere dabei, der ebenfalls von zu Hause aus arbeitet und dies schon getan hat.

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3 Comments

  • 1 Jahr ago

    Wundervoller Post! Ich arbeite seit März auch von Zuhause aus und kann deine Tipps voll und ganz unterschreiben. Am Anfang denkt man sich so „yay ausschlafen, im pyjama arbeiten“ aber am Ende schadet das nicht nur der Arbeit sondern auch dem kompletten Rythmus.

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  • 1 Jahr ago

    Hallö nochmal,

    wirklich interessanter Post. In vielen Punkten habe ich mich selber gesehen, obwohl ich nicht Vollzeit Bloggerin bin, dafür ist mein kleiner Blog noch zu unbekannt. Aber mach weiter so, du hast einen echt super schönen Blog.*-*

    Liebe Grüße
    Ally

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