Das unvollendete <em>Leben</em> der <strong>Addison Stone</strong> – Adele Griffin

Das unvollendete <em>Leben</em> der <strong>Addison Stone</strong> – Adele Griffin

Ende letzten Jahres erschien das Buch „Das unvollendete Leben der Addison Stone“ von der amerikanischen Autorin Adele Griffin. Hierbei handelt es sich um eine fiktionale Biographie einer jungen Künstlerin. Ich muss zugeben, als ich das Buch das erste Mal in den Händen hielt, dachte ich im ersten Moment die Künstlerin hätte wirklich gelebt und war etwas verwundert als ich herausgefunden habe, dass die Autorin das komplette Leben der Addison Stone frei für das Buch erfunden hat.

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Da ich zu dem Zeipunkt bereits das erste Drittel des Buches gelesen hatte, war ich zugegebener Weise etwas enttäuscht darüber und habe auch irgendwo den Sinn darin nicht gesehen, wieso man eine Biografie über jemanden schreibt, den man frei erfindet und der nie existiert hat.

Die Autorin hat wirklich ein unglaublich tolles Buch geschaffen und konnte mich mit den Interview artigen Konzept des Buches auf jeden Fall begeistern. Die Bilder sind ebenfalls so toll, dass ich ja wirklich dachte die Personen hätten existiert. Der Schreibstil ist toll und die Autorin vermag es grandios einen schwierigen und psychisch belasteten Charakter zu beschreiben.

Obwohl ich total fasziniert und gefesselt vom „Leben“ der Addison Stone war, habe ich das Buch nach der Hälfte abgebrochen, da ich es einfach unnötige finde solch ein Buch über eine erfundene Person zu lesen. Es ist ja nicht so, als wäre dies ein Roman und den Leser erwarten spannende Stellen und ein packendes Ende. Es ist sehr eintönig und lässt sich einfach nur wie ein Interview mit vielen Bildern lesen.

Ein großes Lob geht allerdings auch an den cbt Verlag, für die wundervolle Aufmachung des Buches. Es ist in einem größeren Format, als die sonstigen Jugendbücher und voll mit tollen Bildern, Zeitungsausschnitten und Fotos.

Schlussendlich bin ich total zwiegespalten gegenüber diesem Buch. Es ist auf jeden Fall ein tolles Buch und verdient Aufmerksamkeit, genau so wie die Autorin und ihr toller Schreib- und Erzählstil. Allerdings lese ich dann lieber „echte“ Biographien von Künstlern, die existiert haben.

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